Während im politischen und medialen Mainstream weiter um die Frauenquote gerungen wird, meist von Karrierefrauen wie Politikerinnen und Feministinnen, werden die Rechte der Männer zunehmend beschnitten und kleingeredet.
Die Diskriminierung geht schon im Kleinkindalter der Jungen los: In Krippen, Kindergärten und Schulen wird der Kodex meist auf mädchentypische Verhaltensmuster zugeschnitten, typisch männliches soll durch Gender Mainstreaming-Maßnahmen unterdrückt und abgeschafft werden. Keine sonnigen Aussichten für das männliche Geschlecht.
Während Mädchen Bildungsförderung erhalten, werden Jungen zum Teil eines staatlichen Umerziehungsprogramms. Zum staatlichen Programm »Neue Wege für Jungs« gehört so etwa auch, dass man Jungen für die Tätigkeiten des Haushalts begeistern will, während man Frauen feministischerseits erklärt, dass diese Tätigkeiten unter ihrer Würde seien.
Es fällt natürlich auf, dass oft schon Wochen vor dem Frauentag das feministische Wehklagen über die angeblich anhaltende Diskriminierung der Frauen beginnt, während sich in den Redaktionen am Weltmännertag allenfalls die Praktikanten mit den unsinnigsten Texten z. B. über Bier, Bäuche und Bärte austoben dürfen. Zum Frauentag werden grundsätzlich Feministinnen befragt, beim Männertag hingegen bleibt ein Interview mit einem Männerrechtler die Ausnahme.
Das Thema Frauenquote, bei dem es um eine automatische Versorgung des obersten Promilles aller Frauen mit Managementposten per Geschlechtszugehörigkeit geht, als Dauerkamapgne in den Medien forciert.
Das neunzig Prozent aller Obdachlosen männlich sind, wird schweigend hingenommen, und die Gründe dafür werden nicht erforscht. Politik und Medien widmen den größten Gewinnern unter den Frauen insofern mehr als das Tausendfache an Zeit und Platz wie den größten Verlieren unter den Männern. Nicht anders sieht es etwa im Bereich der häuslichen Gewalt, elterliches Sorgerecht, Suizidhäufigkeit und auf vielen anderen Feldern aus.
Die Goslarer Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling hat ihren Arbeitsplatz verloren, weil sie auch die Gleichstellung von Männer fördern wollte – eigentlich doch ganz normal. Warum reagieren die politisch-korrekten Gremien und Parteien so ?
Der Feminismus indes hat die Maxime, dass die Bedürfnisse von Frauen weit vor denen von Männern zu stehen haben, zu einer wahren Religion erhoben, die kaum hinterfragt werden darf – und das weltweit.
Die Männer dagegen sind nur in der Krise, weil ihr altes Rollenverständnis gestört ist und sie nicht mehr die Herren der Welt sind. Wohl über 95 Prozent aller Männer waren nie »die Herren der Welt«, sondern haben sich krumm und buckelig geschuftet, um ihren Familien ein einigermaßen angenehmes Leben zu ermöglichen.
Heute ist Männertag – denken Sie einfach darüber einmal nach…
Nachtrag : Der heutige Tag ist – das wurde richtig bemerkt ein Tag zur „Männergesundheit“. Aber auch das ist vieles im Argen und viele Probleme der Männergesundheit sind eben auch dem oben aufgeführten Thema geschuldet. Die vorgetragenen Argumente sind deshalb aus der Sicht des Authors angebracht.
Und Ja : der Author ist ein Mann , weiss, heretosexuell, beruflich erfolgreich, Vater mehrerer Kinder und entspricht damit durchaus dem Feinbild.
Und zur Position der AG Männer in der Piratenpartei geht es hier :
http://popcornpiraten.de/die-sache-mit-der-mailingliste-der-ag-manner/
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors wieder. Diese nmuß nicht zeangweise mit mit der Piratenpartei, oder einer ihrer Gliederungen übereinstimmen.
